Was bedeutet Hardware-in-the-Loop (HIL)?
Die Funktionsweise, Bedeutung und erste Schritte
Die Funktionsweise, Bedeutung und erste Schritte
Die Hardware-in-the-Loop-Simulation (HIL) ist eine Technik zur Entwicklung und zum Testen von Embedded Systems. Dabei werden die realen Schnittstellen für Ein- und Ausgabe (E/A) der Controller-Hardware mit einer virtuellen Umgebung verbunden, die das physische System simuliert. Hardware-in-the-Loop-Tests werden zur Validierung der Hardware-Software-Integration sowie für die Zertifizierungsprozesse in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und anderen Branchen eingesetzt. Einer der Hauptvorteile der HIL-Simulation besteht darin, dass sie das frühzeitige Testen von Regelungsalgorithmen auf Hardware ermöglicht, wodurch Risiken minimiert und die Entwicklungszeit verkürzt wird. Dadurch können Ingenieure Szenarien bewerten und die E/A-Konnektivität testen, bevor alle physischen Komponenten verfügbar sind, und die Robustheit des Systems bestätigen, ohne dabei das teure Equipment zu gefährden.
Hardware-in-the-Loop (HIL)-Simulation ist eine Technik zur Entwicklung und Prüfung eingebetteter Systeme, bei der reale Steuergeräte-Hardware mit einer virtuellen Umgebung verbunden wird, die das physische System simuliert, sodass die Hardware‑Software‑Integration vor der Inbetriebnahme validiert werden kann.
Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests funktionieren, indem reale Steuergeräte-Hardware mit einer simulierten Anlage über reale analoge und digitale Ein-/Ausgangsverbindungen und Kommunikationsprotokolle wie CAN, UDP und TCP gekoppelt wird, sodass das Steuergerät mit dem virtuellen System interagieren kann, als würde es das reale System steuern.
Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests ermöglichen die frühe Validierung von Regelungsalgorithmen auf der Hardware, mindern Risiken durch das Testen von Szenarien bevor physische Komponenten verfügbar sind, beschleunigen die Entwicklung und bestätigen die Robustheit des Systems, ohne teure Anlagen zu gefährden.
SIL-Tests verwenden generierten Code von Regelungsalgorithmen innerhalb einer simulierten Umgebung mit virtuellen Verbindungen, während Hardware-in-the-Loop (HIL) reale Steuergeräte-Hardware einbezieht, die mit einer in Echtzeit simulierten Anlage verbunden ist und echte analoge und digitale Signale verwendet, wodurch Tests mit höherer Genauigkeit für Ein-/Ausgänge, Timing und Kommunikation möglich werden.
Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests werden in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Leistungselektronik, elektrischen Energiesystemen und anderen Branchen weit verbreitet eingesetzt, um sicherheitskritische Embedded-Systeme zu validieren und als Teil von Zertifizierungsverfahren wie ISO 26262 und DO-178 zu dienen.
Power-Hardware-in-the-Loop (P-HIL)-Tests verwenden Leistungsverstärker, um Niederspannungssignale des Echtzeitsystems in hohe Spannungen und Ströme umzuwandeln, wodurch umfassende Tests von Geräten wie Solarwechselrichtern und elektrischen Maschinen unter realen Betriebsbedingungen ermöglicht werden.
Ja. MathWorks stellt MATLAB und Simulink zur Modellierung von Anlagen, Simulink Real-Time zum Generieren und Bereitstellen von Echtzeitanwendungen sowie Integrationen mit Echtzeit-Testsystemen von Anbietern wie Speedgoat, dSPACE, OPAL-RT und NI für Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests bereit.
Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests unterstützen anforderungsbasierte Tests und die Validierung der Hardware‑Software‑Integration und liefern dokumentierte Nachweise für die Einhaltung von Zertifizierungsstandards wie ISO 26262 und DO-178, indem sie die Systemleistung über verschiedene Szenarien hinweg, einschließlich Fehlerzuständen, überprüfen.
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