Motor Control Blockset

 

Motor Control Blockset

Entwurf und Implementierung von Motorsteuerungsalgorithmen

Dauer des Videos 3:00

Referenzanwendungen

Referenzanwendungen zur Unterstützung der Entwicklung und Implementierung von Motorregelungsalgorithmen

Führen Sie eine Schätzung des Anfangsrotorwinkels eines Permanentmagnet-Synchronmotors durch.
Optimieren Sie PI-Regler für die Stromstärke und Drehzahl mithilfe des FOC Autotuners.
Führen Sie die Regelung der PMSM-Feldschwächung mit MTPA durch.

Produkt-Highlights

Ein Screenshot der Bibliothek zeigt sechs verschiedene Kategorien von Blöcken, darunter Sensordecoder und sensorlose Schätzer.

Modellierung von Motorregelungssystemen

Entwickeln Sie Algorithmen mit Blöcken, die für die Generierung von C und HDL-Code optimiert sind. Für schnellere Closed-Loop-Simulationen eignen sich lineare Lumped-Parameter-Motormodelle und Mittelwertumrichter. Zur Berücksichtigung von Nichtlinearitäten und Schalteffekten sollten Sie Motor- und Umrichtermodelle mit einer höheren Genauigkeit mit Simscape Electrical verwenden.

Parametrisierung von Motoren

Zur Erfassung der Motordynamik und zur leichteren Entwicklung von Motorregelungen können Sie Ihren Motor parametrieren, indem Sie die Motorparameter anhand von Blöcken zur Parameterschätzung oder durch den Datenimport aus der Finite-Elemente-Analyse (FEA) Ihres Motors schätzen. Untersuchen Sie die Motorregelungsbahnen mithilfe von Kennliniendiagrammen, die zur Ermittlung der Funktionsgrenzen für die PMSM-Regelung beitragen.

Eine Auflistung der unterstützten Motorregelungsalgorithmen, zu denen die feldorientierte Regelung und die sechsstufige Kommutierung gehören.

Implementierung von Motorregelungsalgorithmen

Sie benötigen etwas Starthilfe? Dann greifen Sie auf die vorgefertigten Referenzbeispiele zur Entwicklung von Motorregelungen zurück. Mit diesen Beispielen können Sie Ihre Motorregelungsalgorithmen in der Closed-Loop-Simulation in kürzester Zeit testen und verifizieren. Anschließend lassen sich dieselben Beispiele wiederverwenden, um direkt den Embedded Code auf unterstützten Hardware-Kits zu generieren und bereitzustellen. Testen Sie die Algorithmen nun auf Ihrer Motorhardware, indem Sie den Zielprozessor über Simulink auf Ihrem Host-Computer steuern.

Analysieren und Optimieren von Reglern

Schätzen und untersuchen Sie die Eigenschaften im Zeit- und Frequenzbereich, indem Sie die Reaktionen des Motorregelungssystems mit Simulink Control Design berechnen und grafisch darstellen. Mithilfe des Field-Oriented Control Autotuner-Blocks lassen sich die Verstärkungsfaktoren des PI-Reglers automatisch anpassen, um den erforderlichen Bandbreiten- und Phasenrand zu erhalten. Untersuchen Sie auch Regelungsstrategien wie Gain Scheduling und auf Lookup-Tabellen basierende Regelungen, um die Leistung weiter zu verbessern.

Ein Blockdiagramm, das die Interaktion zwischen Algorithmusmodell und Regelstreckenmodellen mit dem Embedded Processor und der Echtzeithardware in einem HIL-Testaufbau für die Motorregelung zeigt.

Tests in Echtzeit

Führen Sie ein Rapid Control Prototyping (RCP) und Hardware-in-the-Loop (HIL)-Tests auf Echtzeitsystemen durch, bevor Sie Praxistests am Motor vornehmen. Unter Verwendung von Simulink Real-Time und Speedgoat-Hardware lassen sich dann Regelungsalgorithmen mit HIL-kompatiblen Linearmotormodellen und vorkonfigurierten Referenzbeispielen validieren.

Ein Gleitmodus-Beobachtungsalgorithmus auf der linken Seite, generierter Code auf der rechten Seite und ein Pfeil, der die bidirektionale Rückverfolgbarkeit zwischen den beiden hervorhebt.

Generierung, Bereitstellung und Profiling von Code

Generieren Sie kompakten Fließkomma- oder Festkomma-Code direkt aus Ihren Motorregelungsalgorithmen und bewerten Sie die Codeleistung anhand von Ausführungsprofilen in Echtzeit. Die Referenzbeispiele für unterstützte Hardware-Kits ermöglichen dabei eine schnelle und automatische Bereitstellung. Als Alternative dazu können Sie, wenn Sie individuell erstellte Motorregelungshardware verwenden, das Beispiel für den Algorithmus-Export übernehmen, um Ihren generierten Code in  Ihren Treibercode zu integrieren und diesen bereitzustellen.

Hardwarespezifische Codegenerierung

Sehen Sie sich Referenzbeispiele für Motorsteuerungen mit schneller, automatischer Bereitstellung auf unterstützten Microcontrollern, Echtzeitsystemen und FPGA-Hardwarekits an. Klicken Sie auf den nachstehenden Link, um mehr über unterstützte Hardware zu erfahren.

„Die Unterstützung, die wir von MathWorks erhalten haben, war enorm.… Die technische Beratung erwies sich als besonders wertvoll für ein Startup-Team, das sich schnell in anspruchsvolle Entwicklungsprozesse einarbeiten musste und gleichzeitig gegen die Zeitvorgaben der Investoren ankämpfen musste.“

Motor Control Blockset – Häufig gestellte Fragen

Das Motor Control Blockset ist ein Simulink Add-On, das Blöcke und Referenzbeispiele zur Entwicklung und Bereitstellung von Motorsteuerungsalgorithmen als optimierter C‑ und HDL‑Code auf Mikrocontrollern, FPGAs oder SoCs bereitstellt. Es enthält vorgefertigte Algorithmusblöcke, Referenzbeispiele und Workflows für Simulation, Parameterabschätzung, Codegenerierung und Bereitstellung auf vielen unterstützten Hardware‑Kits.

Das Blockset unterstützt die geschlossene Regelung von Induktionsmotoren, Schalt‑Reluktanzmotoren (SRM), bürstenlosen Gleichstrommotoren (BLDC) sowie Oberflächen‑ und Innenläufer‑Permanentmagnet‑Synchronmotoren (PMSM).

Das Motor Control Blockset enthält vorgefertigte Blöcke zur Implementierung der feldorientierten Regelung (FOC), zur Berechnung anfänglicher Reglerverstärkungen, zur Raumzeiger‑Modulation (SVM) und zum FOC‑Autotuning. Außerdem werden MTPA und Feldschwächungs‑Regelung unterstützt sowie Sensordecoder, sensorlose Beobachterblöcke und LUT‑basierte Stromreferenzgenerierung für verschiedene Motoren.

Ja. Diese Blöcke sind optimiert, um produktionsreifen, kompakten und rückverfolgbaren Fest‑ oder Gleitpunkt‑C‑ und HDL‑Code aus Simulink‑Modellen zu erzeugen, der auf unterstützten Hardware‑Kits oder kundenspezifischer Hardware bereitgestellt werden kann.

Es stellt Referenzbeispiele und Blöcke zur Implementierung der feldorientierten Regelung bereit, einschließlich Transformationen, sensorlosen Schätzerblöcken und einer Autotuning‑Funktion für die Feldorientierte Regelung, um PI‑Reglerverstärkungen so einzustellen, dass die erforderliche Bandbreite und Phasenreserve erreicht werden.

Das Blockset enthält Workflows zur Motorparameterabschätzung, lineare konzentrierte Motormodelle mit Mittelwertumrichtern für schnelle Simulationen sowie vorgefertigte Referenzbeispiele, die die Simulation und Validierung der geschlossenen feldorientierten Regelung und fortgeschrittener Regelungsstrategien für sensorgestützte und sensorlose Implementierungen ermöglichen, zusätzlich zur Autotuning‑Funktion für Motorregler.

Sie können Rapid Control Prototyping (RCP) und Hardware-in-the-Loop‑(HIL)‑Tests auf Echtzeitsystemen mit Simulink Real‑Time und Speedgoat‑Hardware durchführen, wobei HIL‑kompatible lineare Motormodelle und vorkonfigurierte Referenzbeispiele im Motor Control Blockset genutzt werden.

Ja. Die Blöcke erzeugen Code, der in Workflows verwendet werden kann, die MISRA C und die funktionale Sicherheitsnorm ISO 26262 einbeziehen.

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